Felix Beck – Anspruchsvolle Premieren-Saison in der KZ2 Masters
Seine erste Saison in der Schaltkart-Kategorie KZ2 Masters (125 ccm) hatte es in sich. Felix stellte sich 2026 erstmals dieser anspruchsvollen Herausforderung. Die Kategorie ist für Fahrer ab 30 Jahren vorgesehen.
Er nahm an der Vega Trofeo 2026 teil, deren Rennkalender insgesamt fünf Veranstaltungen in Frankreich und der Schweiz umfasste. An jedem Renntag erwartete die Fahrer ein intensives Programm mit Warm-up, Qualifying und drei Rennläufen: Race 1 über 12 Runden, Race 2 über 15 Runden und das Finale über 20 Runden. Insgesamt standen somit 15 Rennläufe auf dem Meisterschaftsprogramm.
Eine Saison mit Höhen und Tiefen
Die Saison war für Felix von Höhen und Tiefen geprägt. Der vierte Renntag in Bugey am 5. September wurde für ihn von einem schweren familiären Schicksalsschlag überschattet. Aus persönlichen Gründen reiste er bereits am frühen Morgen ab und verzichtete auf einen Start bei den Rennen.
Auch der fünfte und letzte Renntag stand unter keinem guten Stern: Bereits im ersten Training am Samstagmorgen brach erneut das Kart-Chassis – zum zweiten Mal in dieser Saison. Damit war ein Start auch an diesem Wochenende nicht mehr möglich.
Die technischen Probleme hatten sich bereits zuvor bemerkbar gemacht. Bei einem privaten Training in Wohlen vor dem Rennen in Bugey war die Schraube der Lenknabe gebrochen. Die Folge: Felix musste bereits das dritte Chassis in dieser Saison einsetzen.
Platz 6 in der Meisterschaft
Trotz der schwierigen Umstände und der zahlreichen technischen Rückschläge beendete Felix seine erste Saison in der KZ2 Masters auf dem 6. Gesamtrang der Vega Trofeo 2026.
Der Einstieg in den Schaltkart-Sport ist anspruchsvoll und mit erheblichem Aufwand verbunden. Wenn dann noch technische Defekte und persönliche Schicksalsschläge dazukommen, wird eine Rennsaison auch mental zu einer grossen Herausforderung.












































