Assen und Bergrennen Hemberg: Starke Ecurie-Bilanz zum Saisonauftakt
Am Bergrennen Hemberg, dem Auftakt zur diesjährigen Schweizerischen Bergmeisterschaft, hinterliessen die Fahrer der Ecurie Basilisk einen nachhaltigen Eindruck. Mit Klassensiegen von Bruno Ianniello sowie einem starken zweiten Rang von Jürgen Gerspacher in der E1/1600er-Klasse setzte die Ecurie gleich zu Beginn ein klares Zeichen.
Hemberg empfing die Bergpiloten bei typischen Frühjahresbedingungen. Auf der anspruchsvollen Strecke durch den Kanton St. Gallen trennten sich schnell die Spreu vom Weizen — und die Fahrer der Ecurie Basilisk gehörten zu den Gewinnern des Tages.
Den grössten Triumph feierte Bruno Ianniello: Mit seinem Lancia Delta S4 liess der erfahrene Ecurier das gesamte Feld der Klasse E1/3001–3500 ccm hinter sich und holte sich den Klassensieg vor elf Konkurrenten. Der turbogeladene Allradler aus Arese zeigte einmal mehr, weshalb er in der Hand eines versierten Piloten auch heute noch ein gefürchtetes Gerät ist.
Video Rennläufe Hemberg 2026 Bruno Ianniello
Ebenfalls glänzen konnte Jürgen Gerspacher, der mit seinem Golf GTI I den zweiten Klassenrang in der 1600er-Klasse herausfuhr. Nur ein einziger Pilot war in der kleinen E1-Klasse schneller — ein starkes Ergebnis, das Gerspacher senior als heissen Titelanwärter für die laufende Meisterschaft etabliert.
Im Renault Classic Cup fuhr Tiziano Filippone mit seinem Clio Cup 3 auf den fünften Rang und zeigte in einem neunköpfigen Feld eine solide Vorstellung. Für Leuenberger Frédéric und Kira Gerspacher verlief der Hemberg-Auftakt in der hart umkämpften E1/2000er-Klasse mit den Rängen zehn und dreizehn noch ausbaufähig — beide sammelten jedoch wichtige Meisterschaftspunkte und Erfahrung auf dem anspruchsvollen Kurs.
Ein Wermutstropfen blieb mit dem Ausfall von Marco Thöny. Der Fahrer des zweiten Delta S4 im Ecurie-Aufgebot hatte im Training noch einen vielversprechenden dritten Rang in der E1/2501- 3000er-Klasse herausgefahren und durfte auf mehr hoffen. Ein technisches Problem verhinderte den Start zum Rennen — das nächste Bergrennen kommt bestimmt.
Roger Vögeli zeigte bei der zweiten Veranstaltung der Cup- und Tourenwagen Trophy in Assen eine starke Leistung. Im Qualifying sicherte er sich die Pole-Position im Gesamtklassement aller 25 Fahrzeuge und stellte damit seinen Astra TCR auf den ersten Startplatz.
Im ersten Rennen kämpfte Vögeli zunächst um eine Spitzenplatzierung, musste seinen Kampf um Rang drei jedoch aufgrund eines Reifenschadens vorzeitig aufgeben.
Auch am Sonntag gehörte er zu den schnellsten Fahrern des Feldes. Im Qualifying für das zweite Rennen belegte er den vierten Gesamtrang. Im Rennen selbst fuhr er auf den dritten Platz in der TCR-Klasse und komplettierte damit gemeinsam mit seinen Teamkollegen das Dreifach-Podium für LUBNER Motorsport. Besonders hervorzuheben ist, dass Roger Vögeli die schnellste Rennrunde aller TCR-Fahrzeuge erzielte.
Insgesamt überzeugte Vögeli mit der ersten Gesamt-Pole-Position seiner Saison, einer herausragenden Pace und der schnellsten TCR-Rundenzeit des Wochenendes.




















































