Vier Schauplätze am Wochenende vom 30./31. Mai 2026
Die Fahrerinnen und Fahrer der Ecurie waren am letzten Mai-Wochenende an gleich vier verschiedenen Schauplätzen im Einsatz – und sorgten dabei für starke Resultate und spannende Geschichten.
Auf dem Nürburgring GP feierte Urs Metzger mit seinem Plymouth Barracuda seine Premiere in der Youngtimer Touring Car Challenge (YTCC) im Rahmen der 30. DMV Goodyear Racing Days. Um optimal vorbereitet zu sein, hatte er die Strecke im Vorfeld intensiv am Simulator trainiert. Der Aufwand zahlte sich aus: Im ersten Rennen belegte er in der Kategorie 60B den hervorragenden 2. Rang. Im zweiten Lauf legte er noch einmal nach, holte alles aus seinem V8 heraus und sicherte sich den Klassensieg. Aufgrund technischer Probleme musste er allerdings auf einen Start im dritten Rennen verzichten.
Bereits Mitte Mai hatten Fabian Zeller und seine Beifahrerin Vera Häner die Streckenbesichtigung für die 22. Rallye du Chablais absolviert. Die sorgfältige Vorbereitung machte sich bezahlt. Mit ihrem Peugeot 206 RC in der Gruppe CH-RC-4 und einem frisch reparierten Getriebe starteten sie bestens gerüstet in die Rallye. Nach einer Gesamtfahrzeit von 2:13:54,4 Stunden erreichten sie den starken 3. Schlussrang ihrer Kategorie – nur eine Minute hinter den Zweitplatzierten.
Für zusätzliche Spannung sorgte eine Berührung auf einer Wertungsprüfung, die einen beschädigten Unterboden zur Folge hatte. Dank der Unterstützung eines Mitkonkurrenten konnte das Fahrzeug jedoch vor Ort repariert werden. Unter Zeitdruck wurde die Motorhaube anschliessend nicht korrekt verriegelt und löste sich auf der nächsten Prüfung. Die Folge waren der Verlust der Motorhaube und eine beschädigte Frontscheibe. Davon liessen sich Zeller und Häner jedoch nicht beirren und brachten auch diese Prüfung erfolgreich zu Ende.
Ebenfalls bei der Rallye du Chablais am Start war Max Langenegger mit seinem neu erworbenen Peugeot 208 Rally4 in der Kategorie RC4. Für ihn und seinen Beifahrer verlief das Wochenende weniger erfolgreich. Technische Probleme auf der dritten Wertungsprüfung am Col de la Croix warfen das Duo früh zurück. Trotz aller Schwierigkeiten erreichten sie das Ziel und klassierten sich auf Rang 9 ihrer Kategorie.
Für Gilbert Denzer begann am Salzburgring ein besonderes Abenteuer. Als Preis für den Gewinn des Schweizer Meistertitels der Swiss Simracing Series 2025 in der Kategorie Ü50 erhielt er die Möglichkeit, im Tschechischen Renault Twingo Cup an den Start zu gehen. Der von einem 1,0-Liter-Smart-Motor angetriebene Renault Twingo erreichte auf dem Salzburgring Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h.
Im Feld mit überwiegend jungen Fahrern – der jüngste Teilnehmer war erst 15 Jahre alt – zeigte Denzer eine starke Leistung. Im Qualifying sicherte er sich unter 18 Teilnehmern den ausgezeichneten 7. Startplatz. Nach einem missglückten Restart nach einer Safety-Car-Phase fiel er im ersten Rennen jedoch auf Rang 12 zurück. Das zweite Rennen wurde bereits nach zwei Runden aufgrund eines Unwetters abgebrochen und nicht neu gestartet.
Auch bei der 13. Lenzerheide Motor Classics waren Ecurie-Mitglieder vertreten. Reiner Suhr präsentierte den legendären Sauber C4, der nach über 50 Jahren seine zweite Jungfernfahrt auf Schweizer Boden absolvierte. Daniel Mauerhofer war mit seinem Reynard 89D Formel 4000 am Start und begeisterte die Zuschauer mit historischem Formel-Rennsport.

















































